Wie simuliert man ein Preis-Mengen-Margen-Szenario?
Das Szenario übersetzt eine Nachfrageannahme in Menge, Umsatz und Deckungsbeitrag. Es muss Elastizitätsunsicherheit fortpflanzen und variable Kosten, Fixkosten und Horizont trennen.
Direkte Antwort
Bedingte Szenariobeiträge und Break-even-Schwellen vergleichen.
Das Szenario übersetzt eine Nachfrageannahme in Menge, Umsatz und Deckungsbeitrag. Es muss Elastizitätsunsicherheit fortpflanzen und variable Kosten, Fixkosten und Horizont trennen.
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Direkte Antwort
Ein Preis-Mengen-Margen-Szenario verbindet Preis, Nachfrage und Kosten für einen definierten Horizont. In MSC-P-024 ergeben +5 % Preis 9.339,74 Stück und +11.987,21 € nach 5.000 € zusätzlichen Fixkosten.
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Wissenschaftliche Frage
Welchen Deckungsbeitrag erzeugt jeder Preis unter expliziten Nachfrage- und Kostenannahmen, und wo liegt der Break-even?
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Population, Einheit und Horizont
Einheit ist Produkt × Markt × Szenario × Periode. Preis, Menge sowie variable und fixe Kosten müssen dieselbe Periode und Population abdecken.
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Entscheidungsziel
Ziel ist ΔΠ=C₁−C₀−ΔFC mit C=(P−VC)Q. Das Ergebnis ist szenariobedingt, keine garantierte Prognose.
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Benötigte Daten
Benötigt werden Basispreis und -menge, variable Stückkosten, Preisänderung, Elastizität, Fixkostenänderung, Steuern, Rabatte, Kapazität und Horizont.
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Annahmen
Konstante Elastizität über +5 %, konstante Stückkosten, keine Wettbewerbsreaktion und ausreichende Kapazität. Kausalität hängt von der Nachfrageidentifikation ab.
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Modell
P₁=P₀(1+d), Q₁=Q₀(1+d)^ε, C₀=(P₀−VC)Q₀, C₁=(P₁−VC)Q₁ und ΔΠ=C₁−C₀−ΔFC.
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Reproduzierbare Berechnung
Das Skript liest eine Zeile, prüft Preis, Kosten und Menge, berechnet die Menge exponentiell und berichtet Beiträge, Mehrgewinn und zwei Schwellen.
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Ergebnisse
P₁=105 €, Q₁=9.339,744; C₀=450.000 €, C₁=466.987,209 €; ΔΠ=11.987,209 € bzw. +2,6638 %.
| Metric | Baseline | Scenario |
|---|---|---|
| Price | €100 | €105 |
| Volume | 10,000 | 9,339.744 |
| Contribution | €450,000 | €466,987.209 |
| Δ profit after ΔFC | — | €11,987.209 |
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Unsicherheit
Das Punktergebnis enthält keine Unsicherheit. Mindestens Elastizität, Menge und Kosten fortpflanzen und Intervall sowie Verlustwahrscheinlichkeit wie in MSC-P-034 berichten.
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Schwellen und Sensitivität
Die Break-even-Menge bei 105 € beträgt 9.100 Stück. Maximal tragbare zusätzliche Fixkosten sind 16.987,21 €.
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Diagnostik
Währung, Steuern, Rabatte, Vorzeichen, Periode, Elastizitätsbereich, Kapazität, Wettbewerb und Konsistenz mit MSC-P-022 prüfen.
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Häufige Fehler
Fehler sind ε×d statt (1+d)^ε−1, Umsatz mit Deckungsbeitrag verwechseln, ΔFC vergessen, Stück- und Gesamtkosten mischen oder extrapolieren.
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Interpretation
Das Szenario ist günstig, aber die Mengensicherheitsmarge beträgt nur 239,74 Stück. Deshalb ist eine probabilistische Analyse nötig.
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Vertretbare Entscheidung
Nahe Szenarien vergleichen, Schwellen bestimmen und entscheiden, welche Unsicherheiten vor einem Preistest zu reduzieren sind.
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Unzulässige Entscheidung
Keinen optimalen Preis, sicheren Gewinn oder Kausaleffekt ohne Wettbewerb, operative Grenzen, Identifikation und Unsicherheit behaupten.
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Implementierung
Das CC0-CSV fixiert Annahmen, das MIT-Python-Skript berechnet sie ohne Abhängigkeiten neu. Beide bilden die ausführbare Referenz.
CSV · CC0
msc-p024-price-volume-margin.csv ↓Python · MIT
msc-p024-reference.py ↓18
Erwartetes Ergebnis
Je Szenario eine Tabelle mit Annahmen, Einheit, Horizont, Menge, Umsatz, Deckungsbeitrag, ΔΠ, Schwellen, Unsicherheit, Grenzen und Entscheidungen.
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Wissenschaftliche Quellen
Tellis begründet Definition und Transformation der Elastizität. Die Beitragsrechnung ist eine deklarierte Rechenidentität; die Quelle validiert weder Kosten noch das synthetische Szenario.
- Tellis (1988) ↗Full text verified
Datensatz · Werkzeug
Methodische Verbindungen
